Ich war ehrlich gesagt skeptisch.

Dann habe ich die Captain K Playworld im Kinderhotel Kröller gesehen.
Mein erster Gedanke? „Okay… die ist größer als erwartet.“
Mein zweiter? „Jetzt will ich wissen, ob sie wirklich so gut ist.“

Erst mal testen.

Natürlich bin ich zuerst zur iWall gegangen.

Falls ihr sie nicht kennt: Stellt euch ein Videospiel vor, bei dem ihr selbst die Spielfigur seid. Ihr rennt, springt und weicht Hindernissen aus. Klingt eigentlich ziemlich simpel. Ist es aber nicht.
Nach einer Runde wollte ich sofort noch einmal spielen. Nicht, weil ich verloren hatte. Sondern weil ich wusste, dass ich mehr Punkte schaffen konnte.

Gar nicht so einfach.

Danach war der RunBeat dran. Von außen sieht das ziemlich harmlos aus. Bis das Spiel anfängt. 

Dann merkt man plötzlich, wie langsam man eigentlich reagieren kann. Irgendwann ging es gar nicht mehr darum, wer gewinnt. Jeder wollte einfach seinen eigenen Highscore knacken. Und genau deshalb macht es so viel Spaß.

Das hätte ich nicht gedacht.

Als ich den CycloBeat gesehen habe, dachte ich ehrlich gesagt: „Ein Fahrrad? Ernsthaft?“
Fünf Minuten später wollte ich schon die nächste Runde fahren. Man vergisst komplett, dass man sich gerade bewegt, weil man nur noch das Spiel im Kopf hat.

Falls Captain K die Idee hatte, Bewegung spannender zu machen… Dann hat das ziemlich gut funktioniert.

Mein Ego gegen den Ninja-Parcours.

Auf Videos sieht so ein Ninja-Parcours immer total leicht aus.
In echt…
…überhaupt nicht.

Beim ersten Versuch bin ich ziemlich schnell gescheitert. Beim zweiten lief es schon besser.

Und genau das ist das Gemeine daran. Man möchte unbedingt noch einmal antreten.
Natürlich wollte mein Papa irgendwann beweisen, dass er das locker schafft. Hat er nicht.
Ich erinnere ihn bis heute gern daran.

Das Beste passiert ganz nebenbei.

Irgendwann fragt einfach jemand: „Spielen wir Basketball?“ Oder: „Wer macht bei Dodgeball mit?“
Fünf Minuten später spielt man zusammen, obwohl man sich vorher noch nie gesehen hat.
Im Urlaub funktioniert das irgendwie viel einfacher als zu Hause.

Und dann die Go-Karts…

Natürlich musste ich gegen meinen kleinen Bruder antreten. Er behauptet übrigens immer noch, ich hätte nur gewonnen, weil ich älter bin.
Ich glaube eher, dass ich einfach besser gefahren bin.

Mein Handy? Komplett vergessen.

Irgendwann ist mir aufgefallen, dass mein Handy die ganze Zeit in meiner Tasche war. Nicht, weil ich es nicht benutzen durfte.
Sondern weil ich einfach keine Lust hatte. Das passiert mir ehrlich gesagt ziemlich selten.
Und wahrscheinlich ist genau das das größte Kompliment, das ich der Captain K Playworld machen kann.

Nicht nur für kleine Kinder.

Vor unserem Urlaub dachte ich, dass eine Playworld wahrscheinlich eher etwas für jüngere Kinder ist. Jetzt sehe ich das anders.
Es gibt genug Herausforderungen, bei denen auch ältere Kinder und Teenager richtig Spaß haben.
Egal, ob ihr lieber klettert, gegeneinander antretet oder digitale Spiele mögt.

Langweilig wird es jedenfalls nicht.

Qualität merkt man.

Was mir außerdem aufgefallen ist: Hier wurde nicht einfach irgendetwas aufgebaut.
Alles wirkt modern, sauber und hochwertig.
Die Technik funktioniert, die Spielbereiche sind gepflegt und man merkt, dass sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat.
Dadurch fühlt sich die Captain K Playworld eher wie ein modernes Erlebniszentrum an als wie ein klassischer Indoor-Spielplatz.

Fazit von Mia (14)

Wenn mich heute jemand fragen würde: „Lohnt sich die Captain K Playworld auch mit 14?“

Dann würde ich einfach sagen: Ja.

Nicht, weil hier alles perfekt ist. Sondern weil ich etwas gemacht habe, womit ich vor dem Urlaub nie gerechnet hätte. Ich habe mein Handy vergessen. Und ich wollte am nächsten Tag direkt wieder hin. Ich glaube, das sagt eigentlich schon alles.

#CaptainKPlayworld #TeenApproved #KinderhotelKröller #FamilyHoliday #MoveMore

Bewertung: 6,5 von 7 Sternen

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