Slacklinen: der Outdoor-Funsport für die ganze Familie

Trendaktivität für schöne Tage

In Parks, in Gärten und auf Badeplätzen gehören sie fast schon zum üblichen Bild: Slacklines. Wenn Sie oder Ihr Kind den Spaß selbst kennenlernen möchten, finden Sie nachfolgend nützliche Tipps und Infos.

Slacklines sind ein Spaß für die ganze Familie. Schon ab dem Kindergartenalter (ca. 3-5 Jahre) können Kinder etwas mit der Slackline anfangen. Dazu wird dabei hervorragend das Gleichgewicht geschult.

Was ist Slackline?

Als Slackline dient ein lockeres Band, das zwischen geeigneten Fixpunkten wie Bäumen gespannt wird. Im Handel erhältlich sind Flach- oder Schlauchbänder in verschiedenen Breiten.

Welche Breite?

Slacklines gibt es in verschiedenen Breiten von 25 mm bis 50 mm. Je breiter eine Slackline, desto höher ist die Trittsicherheit. Doch die breiteste Ausführung ist dabei nicht unbedingt am einfachsten, da breitere Bänder leichter seitlich kippen. Für Anfänger und Kinder eignen sich breite Slacklines wegen der guten Trittsicherheit dennoch am besten. Jugendliche greifen meist zu mittleren Breiten.

Die Slackline richtig aufbauen

Anfänger sollten das Band nicht höher als in Kniehöhe spannen. Empfehlenswert ist für Anfänger eine Länge von 3 Metern. Die Slackline sollte straff gespannt sein. Als Untergrund eignet sich weicher Rasen am besten. Stellen Sie sicher, dass keine Stolperstellen oder Kanten in der Nähe der Slackline sind.

Slackline lernen

Am Anfang sollten Sie Ihrem Kind Hilfestellung geben. Stellen Sie sich neben die Slackline, damit sich das Kind am Arm oder der Schulter festhalten kann. Für den Anfang reicht es, auf einem Bein den sicheren Stand zu üben und das andere Bein nur zum Ausbalancieren zu nutzen.

Beim Gehen sollten die Füße von Anfang an gerade aufgesetzt werden. Seitliches Aufsetzen birgt die Gefahr, dass man bei Verlieren des Gleichgewichts nach hinten wegkippt und sich nicht mehr kontrolliert abstützen kann.

Auf die Slackline sollte man besser nicht mit Schuhen steigen, da man beim Abstieg damit umknicken und sich verletzen kann. Barfußlaufen wiederum kann beim Zurückfedern der Slackline die Zehen in Mitleidenschaft ziehen. Die beste Wahl ist daher, in alten Socken auf das Band zu steigen.

Erste Tricks auf der Slackline

Kinder können einen großen Ehrgeiz entwickeln, das Slacklinen bald souverän zu beherrschen. Fühlt man sich erst einmal sicher genug auf dem Band, kann man sich an Tricks versuchen. Von Einsteigern wird beispielsweise der Knee Drop relativ leicht erlernt. Dabei geht der Slackliner in die Hocke und legt das eine Bein am Sprunggelenk auf der Slackline ab. Das Schwierigste ist das in die Hocke gehen selbst, da eine gewisse Kraft benötigt wird. Hat man es erst einmal in diese Position geschafft, ruht man sehr stabil und ruhig auf dem Band. Auch Jumps sehen sehr beeindruckend aus, doch diese sind erst auf fortgeschrittenem Level anzudenken.

Das Schöne an der Slackline: die ganze Familie hat daran ihren Spaß. Auch jetzt im Herbst ist die Funsportart noch eine tolle Möglichkeit, Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Das Team der Kinderhotels Europa wünscht viel Spaß beim Üben zu Hause.

Foto: Steffen A. Frost, wikimedia commons

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