Die richtige Nahrung für mein Baby

Die richtige Auswahl der Lebensmittel: Tipps & Tricks für Zuhause

Sie möchten Ihrem Kind nur das Beste bieten und nehmen dabei auch den höheren Zeit- und Energieaufwand in Kauf? Wer Babynahrung selber zubereitet, weiß nicht nur ganz genau, was das eigene Baby zu sich nimmt, sondern ernährt sein Kind auch gesünder. Denn gekaufte Fertignahrung aus dem Geschäft ist nicht unproblematisch hinsichtlich der Gesundheit des Säuglings, wie auch der Mutter.

Warum ist Baby-Fertignahrung ungesund?

  • Für den Konsumenten bleiben die wahren Inhaltsstoffe oft im Verborgenen – Sie wissen nicht, mit was genau Sie Ihr Baby füttern.
  • Gekaufte Babynahrung ist extrem teuer: nicht die Gesundheit der Babys steht im Vordergrund, sondern die Gewinnmaximierung. So kann es vorkommen, schlechtere Qualität zu höheren Preisen zu kaufen.
  • Viele lassen sich von der Werbung beeinflussen: Immer mehr Mütter verzichten auf das natürliche Stillen und greifen stattdessen zu gekaufter Nahrung. Künstlich erzeugte Nahrung kommt jedoch nicht an die Qualität von Muttermilch heran.
  • Nahrungshersteller verfügen über große politische und wirtschaftliche Macht und haben ihre Finger bei politischen, wirtschaftlichen, sogar bildungs- und gesundheitstechnischen Sachverhalten im Spiel.

Fragwürdige Inhaltsstoffe:

  • Glukose anstatt Lactose: natürliche Muttermilch enthält Lactose, in erzeugter Babynahrung wird diese oft durch Glukose ersetzt, beispielsweise im Maissirup. Aber auch Saccharose muss beizeiten anstatt der Lactose herhalten.
  • Sojaöl: Für die Herstellung von Sojaöl werden hohe Temperaturen und Chemikalien eingesetzt. Das Öl wird zudem schnell schlecht.
  • Molkeproteine werden oftmals durch die hohen Temperaturen bei der Herstellung zerstört. Verwendete Kuhmilch ist für Babys allgemeinhin nicht empfehlenswert.
  • Isoliertes Sojaprotein enthält Phytoöstrogene, die sich negativ auf die hormonelle Entwicklung Ihres Kindes auswirken können und die Schilddrüsenfunktion beispielsweise heruntersetzen.
  • Carrageen ist schwer verdaulich und häufigste Ursache für Verdauungsstörungen bei Säuglingen.
  • Soja-Lecithin kann hohe Mengen an Pestiziden enthalten.
  • Synthetische Vitamine wirken oft entgegen Ihrer natürlichen Entsprechungen. Der Organismus kann die synthetischen Vitamine zudem viel schlechter verarbeiten und es kann daher leicht zu einer Überdosierung kommen.
  • Freie Glutaminsäure und Asparaginsäure versorgen den Säugling mit Neurotoxinen.

Baby-Nahrung selber machen

Bereits während der Stillzeit können Sie entscheiden, wie Sie Ihr Baby ernähren möchten. Ernähren Sie sich während dieser Zeit gesund und nehmen Sie wenn möglich nur BIO-Lebensmittel ohne Zusätze zu sich.

Aber auch nach der Stillzeit haben Sie die Möglichkeit, die Kontrolle über die Nahrung Ihres Säuglings zu behalten – indem Sie Babynahrung selber zubereiten.

Good to know: Worauf kommt es beim Einkauf an?

Wählen Sie nur Lebensmittel und Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau oder holen Sie diese am besten direkt von einem Bauern in Ihrer Nähe. Ihr Baby kommt in der ersten Zeit noch völlig ohne Fleisch aus – lassen Sie dieses also weg.

Was sind die besten Zutaten und Zubereitungsweisen?

Besonders Karotten und Kartoffeln eigenen sich bestens als Babynahrung, da diese Gemüsesorten allergenarm sind.

Beim Kochen sollten Sie darauf achten, die Zutaten so natürlich wie möglich zu belassen, beispielsweise nicht Salzen und keinerlei Saucen machen. Dampfgegartes Gemüse ist am bekömmlichsten. Achten Sie jedoch auf die nötige Vielfalt in der Ernährung Ihres Zwerges. Die natürliche Vielfalt der Lebensmittel fördert u.a. die Entwicklung des Geschmackssinns. Dennoch reicht es vollkommen aus, Ihrem Kind zum Beginn einige Tage Karottenbrei zu geben und diesen langsam um Kartoffeln zu ergänzen usw.

Für die Zubereitung von Gemüsebrei ist ein Teelöffel Öl durchaus empfehlenswert – es erleichtert dem Körper, die Vitamine aufzunehmen und zu verarbeiten. Verwenden Sie dazu am besten raffiniertes Öl aus biologischem Anbau.

Welche Nährstoffe braucht mein Kind?

Besonders wichtige Nährstoffe, die das gesunde Wachstum Ihres Babys fördern sind beispielsweise Biotin für Haare, Nägel und den Aufbau von Fettsäuren und Kohlenhydrate, Calzium für die Knochen, Zähne, Nerven, Muskeln sowie das Herz und die Blutgerinnung. Chrom reguliert den Blutzucker und stimuliert die Eiweiß-Synthese.Eisen fördert die Bildung der roten Blutkörperchen und erleichtert den Transport von Sauerstoff zu den Zellen und Muskeln. Fluorid ist wichtig für die Bildung der Zahnanlagen und –ansätze.

Folsäure schließt als Teil der Rückenmarksflüssigkeit den Kanal für das zentrale Nervensystem und hilft DNS und Gehirnfunktionen auszubilden. Jod reguliert den Stoffwechsel und stärkt die Nerven, Kalium unterstützt die Muskelan- und entspannung und den Energiehaushalt und Kupfer fördert Herz, Skelett und ebenfalls die Nerven.Magnesium ist wichtig für Knochen und Zähne, reguliert aber zudem den Insulin- und Blutzuckerspiegel. Mangan unterstützt den Knochenbau und die Entwicklung des Pankreas, etc … Eine genaue Auflistung aller Nährstoffe, gute Quellen dafür sowie Mengenangaben finden Sie auf www.babycenter.de.

Babynahrung im Urlaub in den Kinderhotels Europa

Mit dem Babynahrungshersteller Hipp an unserer Seite, bieten wir Ihnen kontrollierte, gute Babynahrung für Ihr Baby im Urlaub in einem der Kinderhotels in Österreich, Deutschland, Kroatien oder Südtirol. Finden Sie die Babyspezialisten unter den 48 Mitgliedsbetrieben anhand des Hotelfinders. Neben Babynahrung und Pflegesets finden Sie in den “Baby perfect”-Angeboten der Kinderhotels auch zahlreiche weitere Annehmlichkeiten, die Ihren ersten Urlaub mit Baby angenehm und unkompliziert lassen werden.

Saved list

Add your favourites to the Saved list by clicking on the heart symbol.